Gastroskopie (= Magenspiegelung)
Die Gastroskopie ist eine Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des
Zwölffingerdarms. Hierzu wird ein ca. 9 mm dickes, biegsames Instrument
(Gastroskop) eingeführt. Nach Eingeben von Luft ist es möglich, die Schleimhäute und
eventuelle krankhafte Veränderungen optisch darzustellen. Außerdem können mit kleinen
Zangen schmerzfrei Gewebeproben zur weiteren feingeweblichen Diagnostik entnommen werden. Für die Gastroskopie muss der Patient
nüchtern sein, d.h. er sollte mindestens 4 Stunden vorher nicht mehr gegessen haben.
In der Regel wird für die Untersuchung eine Beruhigungsspritze verabreicht, so dass
keine Beschwerden dabei auftreten.
Eine Magenspiegelung ist z.B. notwendig,
- um die Ursachen Ihrer Beschwerden (z. B. Sodbrennen, Druckgefühl im Bauchraum, Schluckbeschwerden) festzustellen,
- um den Verlauf einer bereits bekannten Erkrankung zu beurteilen (Refluxerkrankung, Ulcuskrankheit),
- um eine Krebserkrankung auszuschließen.
Vertiefende Informationen finden Sie auf der Seite www.dasgastroenterologenportal.de unter dem Stichwort Magenspiegelung.
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